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Kunden ・ Change Management in der Generationenübergabe

Change Management und Organisationsentwicklung im Familienunternehmen

Im Zuge der Generationennachfolge hat ein Schweizer Holzbauunternehmen gemeinsam mit atedo einen partizipativen Change-Prozess durchgeführt. Mittels Vorbefragung, Strategietag mit der Geschäftsleitung und World Café mit der gesamten Belegschaft wurden Herausforderungen diskutiert, Prioritäten gesetzt und konkrete Massnahmen definiert. So entstand eine breit abgestützte Grundlage für die nächste Entwicklungsphase des Unternehmens.

Change Management in der Generationenübergabe | Mond Change Management in der Generationenübergabe | Mond klein

Kunde
Schweizer Holzbau Familienunternehmen 

Methoden
World Café ·  Vorbefragung · Strategieworkshop · Strukturierte Massnahmenplanung

Branche
Holzbau · Schreinerei

Leistungen/Service
Change Management · Kulturentwicklung · Workshop-Moderation · Strategieentwicklung

«Die erarbeiteten Massnahmen kommen aus dem Team selbst. Das macht den Unterschied! Niemand kann sagen, er wurde nicht gefragt.»


— Projektleiter, Holzbauunternehmen

260603 Referenz Holzbau Symbolbild

Ausgangslage und Herausforderung

Das Unternehmen ist ein etablierter Holzbaubetrieb mit starker regionaler Verankerung, langjährigen Kundenbeziehungen und einer Belegschaft, die für hohe handwerkliche Qualität bekannt ist. Gleichzeitig befindet sich der Betrieb in einer Phase des Wandels: Die nächste Generation übernimmt schrittweise Verantwortung und Digitalisierungsdruck steigt. Die Geschäftsleitung wollte das gesamte Team aktiv in diesen Prozess einbeziehen. Nicht nur informieren, sondern gemeinsam Richtung setzen. 

Die zentralen Entwicklungsfelder:

  • Förderung einer einheitlichen und wirkungsvollen Kommunikation zwischen Büro, Baustelle und Montageteams
  • Sicherstellung eines strukturierten Wissenstransfers zwischen erfahrenen Mitarbeitenden und jüngeren Generationen
  • Klärung von Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswegen im Rahmen der Generationennachfolge
  • Gemeinsame Priorisierung und Verankerung von Digitalisierungsinitiativen mit klaren Zuständigkeiten

Ziel war es, die anstehenden Veränderungen im Rahmen der Generationennachfolge gemeinsam zu gestalten, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und eine breit abgestützte Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens zu schaffen.

 

Vorgehen und Moderation

atedo hat das Familienunternehmen im Rahmen eines mehrstufigen Change-Prozesses begleitet und beraten. Der Ansatz führte von der Analyse der Ausgangslage über die gemeinsame Priorisierung von Handlungsfeldern bis hin zur Entwicklung und Verabschiedung konkreter Massnahmen.

 

Vorbefragung

Vor dem Anlass wurden die Führungskräfte strukturiert befragt. Die Ergebnisse lieferten die inhaltliche Grundlage für den Strategietag und stellten sicher, dass die relevanten Themen direkt aus dem Unternehmen aufgenommen wurden.

 

Strategietag mit Geschäftsleitung

In einem Workshop mit der Geschäftsleitung wurden die Ergebnisse der Befragung ausgewertet, die Ausgangslage reflektiert und sechs zentrale Handlungsfelder für die weitere Unternehmensentwicklung definiert und priorisiert.

 

World Café mit allen Mitarbeitenden

Der Hauptanlass fand in der Werkhalle des Unternehmens statt. In rotierenden Kleingruppen arbeiteten über 25 Mitarbeitende an mit Papiertischdecken überzogenen Tischen. atedo moderierte den Prozess, gab Inputs und Anleitungen, strukturierte die Diskussionen und sorgte dafür, dass die Erkenntnisse systematisch festgehalten wurden.

 

Massnahmenentwicklung

Am Ende des Tages präsentierten die Gruppen ihre Resultate im Plenum. Mittels «Perlentauchen» wurden aus den erarbeiteten Erkenntnissen konkrete Massnahmen abgeleitet. Jede Massnahme wurde einem Handlungsfeld zugeordnet sowie mit Verantwortlichkeiten und einem Umsetzungshorizont versehen. Die Priorisierung erfolgte durch eine Punktabstimmung direkt im Team. Der Ansatz stellte sicher, dass die Resultate nicht von aussen vorgegeben wurden. Sie entstanden aus dem Unternehmen selbst und wurden über den gesamten Prozess hinweg transparent erarbeitet.

Impact und Ergebnisse

Aus dem Prozess entstanden 35 konkrete Massnahmen, die an einem Tag gemeinsam erarbeitet, priorisiert und verabschiedet wurden. Die Massnahmen wurden sechs zentralen Handlungsfeldern zugeordnet und mit Verantwortlichkeiten sowie Umsetzungshorizonten versehen.

Über 25 Mitarbeitende waren aktiv beteiligt, von Lernenden bis zur Geschäftsleitung.

Neben den konkreten Ergebnissen entstand ein offener Dialog über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens. Herausforderungen wurden unternehmensweit besprochen, mit klaren Spielregeln und ohne Hierarchiegefälle. Weil die Massnahmen direkt aus dem Team heraus entwickelt wurden, ist die Akzeptanz für die Umsetzung entsprechend hoch.

Die Generationenübergabe wurde als gemeinsame Aufgabe verstanden, bei der erfahrene und jüngere Mitarbeitende gleichermassen eingebunden waren. Themen wie Digitalisierung, Kommunikation und Wissenstransfer wurden dadurch greifbar und in handhabbare Aufgaben mit klaren Verantwortlichkeiten übersetzt.

 

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